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Hauskatzen


Wissenswerte Informationen zur Abstammung und Verbreitung
Die Hauskatze stammt von der nordafrikanischen Wildkatze ab. Auch Abstammungsbezüge zur nordafrikanischen Falbkatze werden angegeben. Die Hauskatze ist ein Säugetier, den Katzen, ein Fleischfresser.
Nach dem Leben in der Wildnis wurde die Katze im Laufe der Geschichte mehr und mehr vom Menschen als Heimbewohner und beliebtes nützliches Haustier willkommen geheißen. Hauskatzen leben in allen mit Menschen besiedelten Regionen der Erde, sie haben aber durchaus auch Überlebenschancen in Klimazonen mit warmem und gemäßigtem Wetter.

 

Anatomische Merkmale


Die Körpermerkmale der Hauskatze sind perfekt, sodass sie uns immer wieder faszinieren. Hauskatzen haben eine durchschnittliche Körperlänge von etwa fünfzig Zentimetern und können ein Körpergewicht von gut vier Kilogramm erreichen. Die männlichen Tiere sind dabei größer und kräftiger als die weiblichen Artgenossen.
Die Fellgestaltungen variieren farblich und auch in den Mustern.


Die Sinnesorgane der Hauskatze


Wichtige Sinnesorgane sind die Augen, die Ohren, und die Nase. Ihre Ohren sind senkrecht aufgerichtet und bewegen sich unaufhörlich in Richtung Schall nach allen möglichen Richtungen.


Besonders die Augen geben der Hauskatze gute Sehmöglichkeiten bei Tag und Nacht. Auch sehr schnelle Bewegungen werden durch die Augen besonders gut erkannt und aufgrund des speziellen anatomischen Aufbaus sind Katzen auch seher gut in der Lage, Entfernungen einzuschätzen. Da die Augen der Hauskatze starr nach vorn gerichtet sind, muss sie für das räumliche Sehen den Kopf vielfach hin- und herbewegen. Besonders eindrucksvoll sind die imposanten Verfärbungen der Iris.


Weitere Sinnesorgane der Hauskatze sind die Pfoten. Sie sind eine wichtige Tastmöglichkeit und geben der Katze die Möglichkeit, den Untergrund zu erfühlen.


Erweiternde Tastmöglichkeiten stellen auch die starken Schnurrhaare dar. Sie sind direkt mit den Enden der Nerven verbunden und geben zuverlässig Auskunft, ob ein gewählter Durchgang für den Körper zu eng oder versperrt ist. Die Schnurrhaare befinden sich ausschließlich am Kopf, über den Augen, an der Ober- und Unterlippe.


Die Hauskatze besitzt einen Geruchs- und Geschmackssinn, welcher über die Zunge und die Nase der Katze realisiert wird. Damit ist sie in der Lage, salzig, sauer, bitter und das sogenannte umami zu schmecken. Diese Sinneswahrnehmungen sind Voraussetzung für ein gesundes Fressverhalten.
Das Skelett einer Hauskatze ist aus über zweihundert Knochen zusammengesetzt, sodass eine Vielzahl an Bewegungsabfolgen und eine geschmeidige als auch schnelle Fortbewegung möglich ist. Der Kopf ist gegenüber dem restlichen Körper eher klein proportioniert.

 

Das Verhalten der Hauskatze


Rassekatzen sind in ihrem Verhalten gut an den Menschen angepasst, gehen jedoch auch gern ihre eigenen Wege. Wenn sie nicht wild oder verwildert sind, ist bei ihnen ein ausgeprägtes Sozialverhalten zu beobachten, das es ihnen nicht möglich macht, ohne Artgenossen zuleben. Dies ist auch eine Grundinstinkt für das Überleben und die Aufzucht der jungen Katzen.


Kater sind aufgrund des Geschlechtstriebes eher Eigenbrödler und sind viel unterwegs, um die Reviere auszukundschaften und sich mit fortpflanzungsfähigen Weibchen zu paaren.


Innerhalb der Hauskatzenhierarchie gibt es durchaus klare Regeln, die im Revier- und Fressverhalten ihren Ausdruck finden. Dabei sind verschiedenartige Kommunikationsmöglichkeiten der Hauskatze eine gute Voraussetzung, um den eigenen Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen.

 

Tipps zur artgerechten Haltung


In Hinsicht auf eine artgerechte und von Freundschaft und gegenseitiger Akzeptanz geprägte Hauskatzenhaltung zu gewährleisten, ist es wichtig, sich auch mit der Körpersprache der Hauskatze vertraut zu machen.
Besondere Bedeutung für die Körpersprache haben der Schwanz, die Haltung des Körpers insgesamt, die Stellung der Ohren und die Vorgänge innerhalb der Pupillen. Sie können sich entsprechend der Lichtverhältnisse durch Erweiterung oder Verengung gut anpassen. Auch die Lautgebung der Hauskatze ist eine spezielle Kommunikationsmöglichkeit, das Spektrum hierbei ist recht vielseitig. Das Mauzen, Schnurren, Fauchen oder das langgedehnte Miauen haben eine spezielle Bedeutung.


Auch die Gesichtszüge der Katze ändern sich beispielsweise bei Drohgebärden, eine geduckte Haltung mit eingezogenen Ohren und Schwanz signalisieren Angst und Ausweglosigkeit.


Besonders erweichend für das Herz eines Katzenfreundes sind das Schnurren, der blinzelnde Blick und ein wohliges Gähnen. All dies sind Signale für Freundlichkeit, Wohlgesonnensein und Vertrauen.

 

Katzen schlafen überwiegend tags, sie ziehen sich dazu gern in warme, ruhige und trockene Räume zurück. Aufgrund des geruches finden sie immer ihren gewohnten Schlafplatz. Sie kuscheln gern und suchen menschliche Nähe. Im jungen Alter sind sie sehr verspielt und aktiv.
Hauskatzen benötigen artgerechtes Futter in unterschiedlicher konsistenz. Die Küchanabfälle des Menschen eignen sich weniger. Auch Wasser sollte immer in frischer Form bereitstehen.


Haukatzen freuen sich immer über Auslauf, bleiben aber dem Heim immer treu und kehren wieder zurück. Aufgrund ihres Jagdtriebes und des Sozialverhaltens benötigen sie Artgenossen und ein großes Maß an Freiheit. Sie danken es dem Menschen durch Treue, Zärtlichkeit, Zuwendung und als willige Zuhörer.

 

 

 

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